Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

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Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Was dahinter steckt? Hier mehr

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Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

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Moralisches Unrecht

Ausbeutung bis hin zu sklavenähnlichen Verhältnissen - und das mitten in Europa. Was passiert, wenn die Betroffenen sich wehren: 

Forum Migration

Foto: Richard-Messenger_CC-BY-NC-2.0_1

Monate der Ungewissheit

Die Zahl der Asylanträge von türkischen Staatsangehörigen steigt. Eine von ihnen ist die Generalsekretärin der türkischen Lehrergewerkschaft Egitim Sen, Sakine Yilmaz, die noch im Dezember letzten Jahres einen Gastbeitrag im Forum Migration schrieb.

Sie wartete Monate auf einen Entscheid. Nun liegt er vor.
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500.000 Migrant_innen in IG Metall

01.05.2017

Die Gewerkschaft ließ untersuchen, wie offen sie für Kolleg_innen mit Migrationshintergrund ist.

Das Ergebnis: 21,7 Prozent der rund 2,2 Millionen Mitglieder hat ausländische Wurzeln, unter den IG Metaller_innen im Betrieb sind es sogar 24,4 Prozent. Damit ist die Gewerkschaft wohl die größte politische Migrant_ innenorganisation in Deutschland. Das erstaunlichste Ergebnis der bislang unveröffentlichten Studie aber ist ein anderes: Bei den betrieblich Engagierten sind die Migrant_ innen besonders stark vertreten.

37 Prozent der Vertrauensleute, 33 Prozent der Vertrauenskörperleitungen, 32 Prozent der Betriebsrät_ innen und 28 Prozent der Schwerbehindertenvertreter_ innen haben einen Migrationshintergrund. Damit sind in all diesen Bereichen mehr Migrant_innen aktiv, als es ihrem Anteil im Betrieb entspricht. Der IG Metall ist es über die Jahre offensichtlich besonders gut gelungen, migrantische Kolleg_innen in die aktive betriebliche Arbeit einzubetten.

Die größte Gruppe der migrantischen IG Metaller_ innen hat Wurzeln in der Türkei (17,2 Prozent), gefolgt von Polen (9,9) und Italien (8,4). Die meisten Mitglieder mit Migrationshintergrund kamen zwischen 1986 und dem Jahr 2000 nach Deutschland, also lange nach dem Anwerbeabkommen für die damals so genannten „Gastarbeiter“. Über 90 Prozent leben seit über 15 Jahren in Deutschland. Knapp zwei Drittel der Mitglieder mit Migrationshintergrund haben einen deutschen Pass, 10,5 Prozent zwei Staatsangehörigkeiten, etwa 27 Prozent sind Ausländer_innen.

Die Studie zeigt auch anhaltende Formen der Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Demnach sind Befragte mit Migrationshintergrund um die Hälfte häufiger nur befristet beschäftigt als IG Metall- Mitglieder ohne ausländische Wurzeln (15,2 zu 11 Prozent), gleiches gilt für Leiharbeit (10,1 zu 6,7 Prozent) und Beschäftigung unterhalb der Qualifikation (18,6 zu 13,8 Prozent). Die Studie führte das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung im Auftrag der Gewerkschaft durch.

Infos „Die Mitglieder der IG Metall mit Migrationshintergrund“
http://bit.ly/2pBwLIL  

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Mai 2017" entnommen.