Faire Kontrolle

Ein fairer europäischer Arbeitsmarkt braucht faire Kontrolle, fordert Dr. Norbert Cyrus
von der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) 

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arm gegen arm

Was passiert, wenn arme Menschen gegeneinander ausgespielt werden, ist gerade an der Essener Tafel zu beobachten. Deutsche Sozialverbände und der DGB fordern stattdessen höhere Sozialleistungen für alle.

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Betriebsratswahlen - Gefahr von rechts?

Rechte Kandidat*innen bei der Betriebsratswahl - ist die Aufregung angebracht?

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Eins vor, zwei zurück

Wie findet sich Migrationspolitik im Koalitionsvertrag wieder? 

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Globale Sklaverei beenden

25 Millionen Menschen sind weltweit Opfer von Menschenhandel. Neha Misra, Solidarity Center, Washington DC fordert, jetzt zu handeln.

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Obdachlose sollen ausreisen

Zunehmend verweigern Notunterkünfte für Obdachlose EU-Bürger_innen  Hilfe. Hamburg setzt nun noch eins drauf gesetzt - hilfesuchende obdachlose EU-Bürger_innen sollen ausgewiesen werden.

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Kommentar des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  

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Zeitarbeitsbranche stellt die meisten Flüchtlinge ein: Befragung des IAB

01.07.2017

Jede vierte Zeitarbeitsfirma hat im letzten Jahr Asylbewerber_innen eingestellt. Das ergab eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Nach den Zeitarbeitsfirmen folgten die Bereiche Gastgewerbe sowie Erziehung und Unterricht mit jeweils knapp 16 Prozent und der Bereich Metalle und Metallerzeugung mit gut dreizehn Prozent.

Insgesamt hatten Ende 2016 rund zehn Prozent der deutschen Betriebe (211.000) Kontakte zu Flüchtlingen, die seit 2014 nach Deutschland gekommen und auf der Suche nach Beschäftigung sind. Im zweiten Quartal 2016 lag dieser Anteil noch bei sechs Prozent. Rund 13 Prozent der Zeitarbeitsbetriebe beschäftigten Ende des vergangenen Jahres bereits Flüchtlinge. Der Durchschnittswert für die Gesamtwirtschaft lag bei etwa 3,5 Prozent. 16 Prozent der Betriebe planten Ende 2016 die Einstellung von Geflüchteten, acht Prozent eine Ausbildung.

„Aus betrieblicher Sicht sind unzureichende Deutschkenntnisse derzeit der Hauptgrund für Einstellungshemmnisse von Geflüchteten“, so die IAB-Forscher_innen. Zudem schätzten viele Betriebe die beruflichen Qualifikationen der geflüchteten Menschen als noch nicht ausreichend ein. Die IAB-Studie beruht auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 11.500 Betrieben im vierten Quartal 2016.

IAB Kurzbericht 14/2017 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Juli 2017" entnommen.