Neues Recht

Im April wurde der rechtliche Rahmen für Leiharbeit neu festgelegt. Wird jetzt alles besser?

Was die Branche wirklich benötigt, diskutieren Betriebsräte auf der Betriebsrätekonferenz im September: Mehr 


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Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

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Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Was dahinter steckt? Hier mehr

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Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

Zum Artikel

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Faire Mobilität - Ausbeutung und Lohndumping verhindern. Methodenworkshop für Teamer_innen und Referent_innen

06.12.2017 12:00 Uhr - 08.12.2017 12:00 Uhr
Veranstaltungsort: Berlin, ver.di Bundesverwaltung
FMT/117400185

noch 15 freie Plätze
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In vielen gewerkschaftlichen Seminaren werden die Themen Leiharbeit, Werkverträge und daraus entstehende Ungleichheiten von Belegschaften sowie Arbeitsausbeutung und Lohndumping behandelt. Gestreift wird dabei oftmals auch eine Personengruppe, die besonders von Arbeitsausbeutung gefährdet ist: mobile Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa. Dazu gehören beispielsweise entsandte Beschäftigte, Saisonbeschäftigte oder auch grenzüberschreitend Leiharbeitsbeschäftigte.  

Doch warum sind gerade mobile Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa besonders von Arbeitsausbeutung betroffen? Wie kann ihre Situation verbessert werden? Welche gewerkschaftliche Handhabe bietet sich uns? Und vor allem: Wie kann das Thema sinnvoll in der Bildungsarbeit vermittelt werden?

Wir möchten in dem Methodenworkshop verschiedene Bildungsmodule vorstellen, mit denen die aufgegriffenen Fragen bearbeitet werden können. Das Training wendet sich an Teamer_innen und Referent_innen der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit, die einen Einstieg in das Thema mobile Beschäftigte erhalten und gemeinsam Module zur Vermittlung des Themas in die Bildungsarbeit ausprobieren möchten. Als Basis des Seminars dienen die im Projekt Faire Mobilität erarbeiteten Bildungsbausteine.

Inhalte  

Methoden der Bildungsarbeit zu Rahmenbedingungen systematischer Arbeitsausbeutung und Lohndumping mit folgenden Themen:

  • Situation in den Herkunftsländern
  • rechtlicher Rahmen von Entsendung, grenzüberschreitender Leiharbeit und Arbeitnehmerfreizügigkeit
  • Arbeitssituation von mobilen Beschäftigten
  • gewerkschaftliche Handlungsoptionen

Euer Nutzen

Euch erwartet ein Methodenworkshop mit viel Raum zum Ausprobieren von Bildungsmodulen und der Möglichkeit, unterschiedliche Ansätze zu diskutieren. Die Module sind so gestaltet, dass sie in andere Seminare wie Antidiskriminierungsseminare, Seminare zu Leiharbeit/Werkverträge oder Arbeitsrecht eingebunden werden können.

Der Methodenworkshop findet im Rahmen des Projektes „Faire Mobilität“ statt. Mit seinen Beratungsstellen unterstützt das Projekt mobile Arbeitnehmer_innen aus den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten bei der Durchsetzung von gerechten Löhnen und fairen Arbeitsbedingungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Zielgruppe

Das Seminar wendet sich an haupt- und ehrenamtliche Bildungsreferent_innen, Teamer_innen und Referent_innen der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit.

Kosten

Die Kosten für die Veranstaltung inklusive Unterkunft werden vom Projekt Faire Mobilität getragen. Reisekosten können nach den Vorgaben des BRKG durch das Projekt übernommen werden.

Förderung

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 

Referent_innenprofil

Michaela Dälken, DGB Bildungswerk
Mirjam Baumert, DGB Bildungswerk
NN, Beratungsstelle Faire Mobilität

Ansprechpartnerin

DGB Bildungswerk
Bereich Migration und Gleichberechtigung
Michaela Dälken
Tel. 0211/4301 -198
michaela.daelken@dgb-bildungswerk.de