Hinweis 5: Schlussbericht der Enquete-Kommission „Demographischer Wandel – Herausforderungen unserer älter werdenden Gesellschaft an den Einzelnen und die Politik“ vom 28.03.2002 (BT Drucksache 14/8800)
„In der Migrations- und Integrationspolitik hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Im Kontext des demographischen Wandels besteht über die Notwendigkeit einer gesteuerten Zuwanderung zur Erhaltung der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft eine große Übereinstimmung. Ebenso unbestritten ist, dass gesteuerte Zuwanderung nur erfolgen kann, wenn diese von entsprechenden Integrationsmöglichkeiten und –angeboten begleitet wird un die Aufnahmegesellschaf sich zu einem aktiven Zusammenleben bereit erklärt.“
So werden im Schlussbericht der Enquetekommission „Demographischer Wandel“ die Handlungsempfehlungen im Abschnitt D „Migration und Integration“ eingeleitet. Der Schlussbericht stellt in 300 Seiten die Ergebnisse der Arbeit der Kommission, die von den Fraktionen SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Bundestag am 14. Dezember 1999 eingesetzt wurde, dar. Die Arbeit konzentriert sich auf die Erarbeitung der Handlungsempfehlungen im Themenbereich „soziale Sicherungssysteme“ unter einer umfassenden Beleuchtung der europäischen Dimension. Darüber hinaus ist das Verhältnis der Generationen auch unter Berücksichtigung gesellschaftlicher und politischer Aspekte analysieren und bewertet worden.
Folgende Punkte werden im Abschnitt Migration und Integration u.a. bearbeitet:
- Migration und Integration aus der Sicht des Aufnahmelandes
- Neue und alte Bundesländer, regionale Unterschiede
- Wanderungen in europäischen Staaten
- Integration auf dem Arbeitsmarkt
- Auswirkungen des neuen Staatsangehörigkeitsrechts
- Auf dem Weg zu einem vergemeinschafteten Asyl- und Einwanderungsrechts in der EU
Der Schlussbericht kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden. (3618k)
