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Migration Online.

Bild: Kopfillustration mit dem Logo von Migration-Online und dem DGB Bildungswerk

Zum Umgang mit dieser Handreichung...

02.07.2003

Gute Beispiele, sich aktiv für Chancengleichheit und gegen Fremdenfeindlichkeit in der Arbeitswelt zu engagieren, gibt es viele.
Doch meist beschränkt sich ihre Bekanntheit auf einen begrenzten Teilnehmerkreis oder einen beschränkten Raum. Damit bleiben sie auch in der Wirkung begrenzt. Dabei könnten sie zum einen ein wichtiges Zeichen nach außen setzen: Seht her – wir setzen uns ein!
Und zum anderen können sie als Beispiel dienen, selbst aktiv zu werden.

Gute Beispiele, sich aktiv für Chancengleichheit und gegen Fremdenfeindlichkeit in der Arbeitswelt zu engagieren, gibt es viele.
Doch meist beschränkt sich ihre Bekanntheit auf einen begrenzten Teilnehmerkreis oder einen beschränkten Raum. Damit bleiben sie auch in der Wirkung begrenzt. Dabei könnten sie zum einen ein wichtiges Zeichen nach außen setzen: Seht her – wir setzen uns ein! Und zum anderen können sie als Beispiel dienen, selbst aktiv zu werden.

Die Broschüre bildet die Grundlage zur Einrichtung eines Good Practice Centers im DGB Bildungswerk. Der Bereich Migration und Qualifizierung des DGB Bildungswerkes möchte eine Vernetzung von Aktiven in der Arbeitswelt für Chancengleichheit und gegen Fremdenfeindlichkeit herbeiführen. Neben Ergänzungslieferungen dieser Handreichung wird z.B. auch eine Internet-Datenbank auf der Homepage des Bereichs Migration und Qualifizierung des DGB Bildungswerkes installiert. In Ergänzungslieferungen und auf der Internet-Seite werden weitere Aktivitäten kontinuierlich vorgestellt und somit die Vernetzung verstärkt.

Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit - wer hier noch nicht vertreten ist, sollte sich melden und uns über seine Aktion informieren! Wir werden sie gerne aufnehmen. Dabei ist keine Aktion zu klein, um nicht vorgestellt zu werden – es sind gerade die kleinen Aktionen, die gezielt auf Missstände aufmerksam machen und zur Nachahmung anregen. Und es ist für uns kein Auswahlkriterium, wer uns die Aktivität einreicht – ob Betriebsrat, einzelne Arbeitnehmerin oder Geschäftsleitung – alle Aktionen sind uns willkommen! Jede umgesetzte Idee oder Initiative, jedes ‚Sich-beteiligen’ hat eine enorme Wirkung. Diese Kommunikation der Beispiele ist wichtig! Einmal um nach außen zu zeigen: wir engagieren uns; zum anderen, um zu zeigen: so ist es möglich! Wir möchten Mut machen, sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu engagieren – dafür brauchen wir Mithilfe: informieren Sie uns über Ihre Aktionen – wir bieten dann den Rahmen, um die Aktion bekannt zu machen!

Die Handreichung versteht sich nicht als „Leistungsnachweis“. Sie soll vor allem zeigen: Ihr steht nicht allein – überall engagieren sich Aktive gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Die Dokumentation soll einen ersten – unvollständigen – Überblick über Aktionsformen für die Arbeitswelt geben. Sie soll einen Erfahrungsaustausch ermöglichen. Aber insbesondere soll sie Mut machen, weil sie viele Aktionen in der Arbeitswelt gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung zeigt. Denn es muss gelten: „Wer kämpft, kann verlieren – wer nicht kämpft, hat schon verloren! Wir sind aktiv gegen Rassismus!“

 

Allgemeine Information zu Migration Online