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Recht-auf-Freizügigkeit-Hotline: Bis zum 28. September steht ein Expertenteam von ECAS bereit

20.08.2006

Am 1. August startete European Citizen Action Service (ECAS) eine „Recht-auf- Freizügigkeit-Hotline“, die bis zum 28. September geschaltet ist.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Europa:Mobil August 2006" entnommen.

ECAS ist eine gemeinnützige Organisation, die in Brüssel ansässig ist. Präsident ist der frühere EU-Kommissar Mario Monti.

An der Hotline, die es auch als E-Mail- Adresse gibt, können sich einzelne Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen über Fragen und Probleme der Freizügigkeit informieren und ihre Erfahrungen schildern. Ein Expertenteam steht bereit, um Fragen auf Englisch, Französisch, Deutsch, Litauisch und Polnisch zu beantworten. Schriftlich gestellte Fragen werden auch auf Italienisch beantwortet.

Mit der Entscheidung Italiens, alle Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit aufzuheben, und damit dem Beispiel anderer Mitgliedstaaten zu folgen und der vorherigen Ankündigung einiger Staaten, Restriktionen zumindest für bestimmte Sektoren zu öffnen, so ECAS, gehe die Entwicklung in die richtige Richtung. Allerdings ist die Lage nach wie vor sehr unübersichtlich. ECAS möchte dazu beitragen, diesen Schleier des Durcheinanders unterschiedlicher Regelungen zu lüften.

In diesem Zusammenhang verweist ECAS auch auf eine Stärkung der Gleichbehandlung aller Bürgerinnen und Bürger durch den Europäischen Gerichtshof besonders auf dem Gebiet der Freizügigkeit und der europäischen Staatsbürgerschaft. Tony Venables, ECAS-Direktor bei der Vorstellung des Projekts: „Trotz der Krise bezüglich der Verfassung hat die Europäische Union einen bedeutsamen, wenn auch öffentlich weit gehend nicht zur Kenntnis genommenen, Fortschritt darin gemacht, die Rechte der Bürgerinnen und Bürger auf Freizügigkeit zu stärken.“ Allerdings müsste das in der Praxis noch umgesetzt werden.

Die Fragen, Probleme, Erfahrungen der Menschen und Organisationen, die sich an die Hotline wenden, werden zusammengefasst und die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig gehen sie an das Europäische Parlament und die Kommission.

Hotline: +32 (0) 25 12 59 68

E-Mail: hotline@ecas.org

Foto Mario Monti

 

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