Anonymisiert!

Warum setzt die Stadt Celle auf anonymisierte Bewerbunsverfahren?

Mehr dazu im Gastbeitrag
von Dirk-Ulrich Mende, Oberbürgermeister der Stadt Celle

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Handlungsbedarf

Deutlichen Handlungsbedarf sehen die Gewerkschaften beim Thema Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Dazu gehört zum Beispiel die Übernahme der Kosten des Verfahrens, so der Beschluss des Bundeskongresses.

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Dauernde Aufgabe

Integration und die Schaffung einer offenen Gesellschaft ist eine dauernde Aufgabe  zu der auch die Gewerkschaften ihren Beitrag leisten werden, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im aktuellen Kommentar des Forum Migration.  

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Anerkennungsgesetz

Zwei Jahre ist das Anerkennungsgesetz nun in Kraft. Was hat es bewirkt? Darüber diskutierten Expertinnen und Experten auf einer Tagung des BMBF.


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Migration als Thema wichtig

Welche Beschlüsse wurden auf dem DGB Bundeskongress zum Thema Migration und Vielfalt verabschiedet?

Ein Überblick   

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Doppelte Staatsbürgerschaft

Der Optionszwang soll reformiert werden, aber nicht alle profitieren davon. Ist das wirklich eine Willkommenskultur?, fragt Annelie Buntenbach vom DGB Bundesvorstand

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Die Umsetzung machts

Das Gesetz zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen ist das eine - doch wie wird es umgesetzt und wo gibt es Kritik?

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Projekt Anerkannt gestartet

Die Schaffung einer betrieblichen Anerkennungskultur für im Ausland erworbenen Qualifikationen in Deutschland - diese Aufgabe steht im Mittelpunkt unseres neuen Projektes "Anerkannt"

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Gründe und Möglichkeiten: Zuwanderung nach Deutschland

20.05.2007

Spanien und Italien – Länder, aus denen früher Menschen abwanderten, sind inzwischen zu Einwanderungsländern geworden. Deutschland kennt diese Situation seit über einem halben Jahrhundert. Hier einige Schlaglichter auf die drei Länder.

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum Menschen nach Deutschland einwandern. Genauer formuliert: Zu welchem Zweck reisen Menschen nach Deutschland ein, die dies auf legalem Weg tun? Dies ist statistisch erfasst. Die Gründe derer, die ohne Papiere einreisen und in Deutschland leben, lassen sich erahnen, können aber statis­tisch nicht erfasst werden, da selbst die Zahl der Menschen ohne Papiere nur geschätzt werden kann.

Zuwanderung wird nach folgenden Ar­ten unterschieden, was zum Teil auch das Motiv der Zuwanderung erkennen lässt: EU-Binnenmigration von Unionsbürgern, Familien- und Ehegattennachzug von Drittstaatsangehörigen, Zuwanderung von Spätaussiedlern, Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, Zugang von Asylbewerbern und Konventionsflüchtlingen, Aufnahme von Kriegs-, Bürgerkriegs- und De-facto-Flüchtlingen, Werkvertrag-, Saison- und Gastarbeitnehmermigration und weitere zeitlich begrenzte Arbeitsmigration aus Drittstaaten bzw. den neuen EU-Mitgliedern, Zuwanderung von IT-Fachkräften, Zuwanderung ausländischer Studierender, Rückkehr deutscher Staatsangehöriger. Bei dieser Einteilung in Kategorien, die dem Migrationsbericht 2005 des Bundesinnenministeriums entstammt, fällt auf, dass die klassische auf Dauer gestellte Arbeitsmigration nicht auftaucht. Der Grund dafür liegt im 1973 beschlossenen Anwerbestopp.

Arbeitsmigration nach Deutschland ist generell zeitlich befristet. Das gilt für Saisonarbeitnehmer, Werkvertragarbeitnehmer oder Schaustellergehilfen. Eine Ausnahme bilden auch nicht die zwischen 2000 und 2004 ins Land gekommenen IT-Fachkräfte. Die so genannte Green-Card-Regelung sah vor, dass mit Auslaufen des Vertrags oder bei Arbeitslosigkeit der Aufenthaltstitel erlischt, wobei es Ausnahmen gibt. Gleichwohl gibt es auch die Möglichkeit für Neuzuwanderer auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das gilt z.B. für Spät­aussiedler, die deutscher Nationalität sind und mit der Einreise die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben. Ein anderes Beispiel: In der Kategorie EU-Binnenmigration sind auch die Staatsangehörigen der (alten) EU-Staaten erfasst, die zum Zweck der Arbeitsaufnahme nach Deutschland kommen. Sie genießen Arbeitnehmerfreizügigkeit. Bei den jüdischen Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion ist eine absehbare eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts eine der Voraussetzungen für die Einreise. Darüber wird eine Prognose erstellt. Das heißt: Sie müssen in der Lage sein, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Schließlich haben auch anerkannte Asylbewerber Zugang zum Arbeitsmarkt.

Die oben erwähnte Möglichkeit einer Zuwanderung in den Arbeitsmarkt wird über die so genannte Anwerbestoppausnahmeverordnung geregelt und betrifft neben Künstlern oder Profi-Sportlern vor allem Wissenschaftler, aber auch einige gewerbliche Berufe und Pflegekräfte.

 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Europa:Mobil Mai 2007" entnommen.