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 „Die betriebliche Praxis der Anerkennung – Erfolge, Hürden und Herausforderungen“ ist der Titel unserer Tagung am 14. November 2014 in Düsseldorf. 

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Können Sie lesen?

Es erscheint wie eine Selbstverständlichkeit: lesen und schreiben können. Doch über 7,5 Millionen Menschen in Deutschland fällt es schwer. Dass dies nicht allein ein Migrations-Problem ist, zeigt Prof. Dr. Anke Grotlüschen in ihrem Kommentar auf migration-online: 

Der Kommentar

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Anonymisiert!

Warum setzt die Stadt Celle auf anonymisierte Bewerbunsverfahren?

Mehr dazu im Gastbeitrag
von Dirk-Ulrich Mende, Oberbürgermeister der Stadt Celle

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Handlungsbedarf

Deutlichen Handlungsbedarf sehen die Gewerkschaften beim Thema Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Dazu gehört zum Beispiel die Übernahme der Kosten des Verfahrens, so der Beschluss des Bundeskongresses.

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Dauernde Aufgabe

Integration und die Schaffung einer offenen Gesellschaft ist eine dauernde Aufgabe  zu der auch die Gewerkschaften ihren Beitrag leisten werden, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im aktuellen Kommentar des Forum Migration.  

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Migration als Thema wichtig

Welche Beschlüsse wurden auf dem DGB Bundeskongress zum Thema Migration und Vielfalt verabschiedet?

Ein Überblick   

Foto: DGB/Simone M. Neumann

Die Umsetzung machts

Das Gesetz zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen ist das eine - doch wie wird es umgesetzt und wo gibt es Kritik?

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Wunsch nach Weiterbildung: Bedarfsermittlung als Basis für Kurskonzept

20.09.2007

Der Wunsch, die berufsbezogenen Deutschkenntnisse zu verbessern, um an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen zu können, ist unter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nichtdeutscher Herkunft sehr groß. Das gilt zumindest für die Beschäftigten der Styria Federn GmbH in Düsseldorf. Dort haben 91 Prozent eine entsprechende Frage mit Ja beantwortet.

Gestellt wurde die Frage im Rahmen einer Erhebung über den Qualifizierungsbedarf in Betrieben mit einem hohen Anteil an Beschäftigten mit Migrationshintergrund. Durchgeführt wurde die Erhebung vom Bereich Migration & Qualifizierung beim DGB Bildungswerk im Rahmen des Projektes Pro Qualifizierung.

Insgesamt kommt die Erhebung dann auch zu dem Fazit, dass die Beschäftigten mit Migrationshintergrund mangelnde Sprachkenntnis als Haupthindernis beim Zugang zu Weiterbildung identifizieren. Es ging nicht darum, Migrantinnen und Migranten ihre vermeintlichen Defizite vorzuführen, betont Ömer Saglam, Migrationsberater beim DGB Bildungswerk, der die Erhebung durchgeführt hat. Vielmehr sollte deutlich gemacht werden, welche Chancen sich durch eine interkulturelle Öffnung für die Betroffenen und das Unternehmen ergeben.

Auf Basis der Befragungen wurde ein Kurskonzept entwickelt, das eigens auf die Beschäftigten zugeschnitten war. Neben dem Spracherwerb wurde ein zweitägiges Training für interkulturelle Kommunikation angeboten, bei dem es um Kommunikationsformen am Arbeitsplatz ging, etwa um Konfliktsituationen, die ihre Ursache in kulturellen Unterschieden haben. Abschließend wurde über Weiterbildungsmöglichkeiten informiert. Nicht wenige zeigten sich entschlossen, die nutzen zu wollen.


Informationen:

Ömer Saglam
DGB Bildungswerk
Bereich Migration und Qualifizierung
Tel.: 0211/4301-181
oemer.saglam@dgb-bildungswerk.de
www.pro-qualifizierung.de

 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Europa:Mobil September 2007" entnommen.