Arbeitsrechte lassen sich nicht teilen...

... sagt Frank Bsirske in seinem Kommentar im Forum Migration. Er sieht Gewerkschaften vor der Herausforderung, auf die Einhaltung grundlegender Arbeits- und Menschenrechte für alle Beschäftigten zu drängen – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus und der Dauer ihren Aufenthalts. 

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An der Grenze zur Sklaverei

In Branchen wie dem Hotel- oder Baugewerbe werden Arbeitskräfte in der EU häufig besonders schwer ausgebeutet. Teils arbeiten sie für Löhne von nur einem Euro pro Stunde, mehr als zwölf Stunden am Tag oder sieben Tage in der Woche. Das ergab eine neue Studie der EU-Grundrechteagentur. 

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Flucht. Asyl. Menschenwürde.

Die frisch erschiene Handreichung des DGB zur Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Mit Informationen zur Rechtslage zum Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen.

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Merkblätter für Betriebsräte und Personalräte

Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen - hinter dieser scheinbaren Worthülse verbergen sich konkrete Chancen für Kolleginnen und Kollegen. Wie Betriebs- und Personalräte Beschäftigte bei der Anerkennung unterstützen können, verraten die Merkblätter zum Thema Anerkennung.

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Aus Angst vor dem "Unterschied"

Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund haben es schwer, eine Lehrstelle zu finden. Nach eine aktuellen Studie hat bisher nur jede siebte Ausbildungsbetrieb einen Auszbildenenden mit Migrationshintergrund eingestellt.

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Jetzt mal ganz praktisch

Berufliche Qualifikationen anerkennen lassen? Was klappt, wo gibt es Hürden - auf unserer Tagung kamen Personen zu Wort, die ihre im Ausland erworbenen Qualifikationen anerkennen ließen.

Was sie erlebt haben und was Berater Anerkennungswilligen raten:

Zum Anhören: Podcast zur Tagung

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Ohren auf!

Der Audiobeitrag mit allen wichtigen Ergebnissen unserer Tagung "Recht auf Bildung - Interkulturelle Öffnung von Bildungseinrichtungen"

Podcast Interkulturelle Öffnung in Bildungseinrichtungen

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Verschwendet!

Ein begehrter Elektriker wird nur als Handlanger eingesetzt, eine Ingenieurin geht putzen. Normalität der verschwendeten Qualifikationen in Deutschland. Und das nur, weil diese Menschen ihren Berufsabschluss im Ausland gemacht haben.

Wie kann man diese Kompetenzen trotzdem nutzen? Wie können Betriebsräte unterstützen? Mehr in unserer Ausbildung:

betriebliche Fachkraft Anerkennung

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Wunsch nach Weiterbildung: Bedarfsermittlung als Basis für Kurskonzept

20.09.2007

Der Wunsch, die berufsbezogenen Deutschkenntnisse zu verbessern, um an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen zu können, ist unter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nichtdeutscher Herkunft sehr groß. Das gilt zumindest für die Beschäftigten der Styria Federn GmbH in Düsseldorf. Dort haben 91 Prozent eine entsprechende Frage mit Ja beantwortet.

Gestellt wurde die Frage im Rahmen einer Erhebung über den Qualifizierungsbedarf in Betrieben mit einem hohen Anteil an Beschäftigten mit Migrationshintergrund. Durchgeführt wurde die Erhebung vom Bereich Migration & Qualifizierung beim DGB Bildungswerk im Rahmen des Projektes Pro Qualifizierung.

Insgesamt kommt die Erhebung dann auch zu dem Fazit, dass die Beschäftigten mit Migrationshintergrund mangelnde Sprachkenntnis als Haupthindernis beim Zugang zu Weiterbildung identifizieren. Es ging nicht darum, Migrantinnen und Migranten ihre vermeintlichen Defizite vorzuführen, betont Ömer Saglam, Migrationsberater beim DGB Bildungswerk, der die Erhebung durchgeführt hat. Vielmehr sollte deutlich gemacht werden, welche Chancen sich durch eine interkulturelle Öffnung für die Betroffenen und das Unternehmen ergeben.

Auf Basis der Befragungen wurde ein Kurskonzept entwickelt, das eigens auf die Beschäftigten zugeschnitten war. Neben dem Spracherwerb wurde ein zweitägiges Training für interkulturelle Kommunikation angeboten, bei dem es um Kommunikationsformen am Arbeitsplatz ging, etwa um Konfliktsituationen, die ihre Ursache in kulturellen Unterschieden haben. Abschließend wurde über Weiterbildungsmöglichkeiten informiert. Nicht wenige zeigten sich entschlossen, die nutzen zu wollen.


Informationen:

Ömer Saglam
DGB Bildungswerk
Bereich Migration und Qualifizierung
Tel.: 0211/4301-181
oemer.saglam@dgb-bildungswerk.de
www.pro-qualifizierung.de

 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Europa:Mobil September 2007" entnommen.