Letztlich geht es um Verteilung

Interview mit Daniel Weber, seit August neuer Leiter des Geschäftsbereichs Migration und Gleichgerechtigung, zur den aktuellen Entwicklungen der gewerkschaftlichen Migrationsdebatte.

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Gute Praxis

Handlungsansätze und Praxisbeispiele aus Betrieben und Verwaltungen zur Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zeigt die aktuell bei der Hans Böckler Stiftung erschienen Broschüre in der Reihe "Kurzauswertungen - Betriebs- und Dienstvereinbarungen"

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Mitmachen: Train the Trainer Seminar

Zurück gehaltene Löhne, Arbeitszeiten bis zu 24 Stunden, Unterkunft in Baracken - aus fast allen Branchen mehren sich Berichte über Ausbeutung insbesondere von Beschäftigten aus anderen europäischen Ländern.

Wie das Thema in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit aufgegriffen werden kann - dazu mehr in unserem Train-the-Trainer Seminar Faire Mobilität

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Jetzt anmelden - Tagung

Anerkennungskultur jetzt! Beriebliche und gewerkschaftliche Positionen zur Stärkung der Berufsanerkennung in der Arbeitswelt - unter diesem Titel findet am 22.10.2015 in Düsseldorf unsere Tagung statt. Wer dabei sein möchte, kann sich hier anmelden:

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Arbeitsrechte lassen sich nicht teilen...

... sagt Frank Bsirske in seinem Kommentar im Forum Migration. Er sieht Gewerkschaften vor der Herausforderung, auf die Einhaltung grundlegender Arbeits- und Menschenrechte für alle Beschäftigten zu drängen – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus und der Dauer ihren Aufenthalts. 

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An der Grenze zur Sklaverei

In Branchen wie dem Hotel- oder Baugewerbe werden Arbeitskräfte in der EU häufig besonders schwer ausgebeutet. Teils arbeiten sie für Löhne von nur einem Euro pro Stunde, mehr als zwölf Stunden am Tag oder sieben Tage in der Woche. Das ergab eine neue Studie der EU-Grundrechteagentur. 

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Flucht. Asyl. Menschenwürde.

Die frisch erschiene Handreichung des DGB zur Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Mit Informationen zur Rechtslage zum Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen.

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Merkblätter für Betriebsräte und Personalräte

Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen - hinter dieser scheinbaren Worthülse verbergen sich konkrete Chancen für Kolleginnen und Kollegen. Wie Betriebs- und Personalräte Beschäftigte bei der Anerkennung unterstützen können, verraten die Merkblätter zum Thema Anerkennung.

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Wunsch nach Weiterbildung: Bedarfsermittlung als Basis für Kurskonzept

20.09.2007

Der Wunsch, die berufsbezogenen Deutschkenntnisse zu verbessern, um an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen zu können, ist unter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nichtdeutscher Herkunft sehr groß. Das gilt zumindest für die Beschäftigten der Styria Federn GmbH in Düsseldorf. Dort haben 91 Prozent eine entsprechende Frage mit Ja beantwortet.

Gestellt wurde die Frage im Rahmen einer Erhebung über den Qualifizierungsbedarf in Betrieben mit einem hohen Anteil an Beschäftigten mit Migrationshintergrund. Durchgeführt wurde die Erhebung vom Bereich Migration & Qualifizierung beim DGB Bildungswerk im Rahmen des Projektes Pro Qualifizierung.

Insgesamt kommt die Erhebung dann auch zu dem Fazit, dass die Beschäftigten mit Migrationshintergrund mangelnde Sprachkenntnis als Haupthindernis beim Zugang zu Weiterbildung identifizieren. Es ging nicht darum, Migrantinnen und Migranten ihre vermeintlichen Defizite vorzuführen, betont Ömer Saglam, Migrationsberater beim DGB Bildungswerk, der die Erhebung durchgeführt hat. Vielmehr sollte deutlich gemacht werden, welche Chancen sich durch eine interkulturelle Öffnung für die Betroffenen und das Unternehmen ergeben.

Auf Basis der Befragungen wurde ein Kurskonzept entwickelt, das eigens auf die Beschäftigten zugeschnitten war. Neben dem Spracherwerb wurde ein zweitägiges Training für interkulturelle Kommunikation angeboten, bei dem es um Kommunikationsformen am Arbeitsplatz ging, etwa um Konfliktsituationen, die ihre Ursache in kulturellen Unterschieden haben. Abschließend wurde über Weiterbildungsmöglichkeiten informiert. Nicht wenige zeigten sich entschlossen, die nutzen zu wollen.


Informationen:

Ömer Saglam
DGB Bildungswerk
Bereich Migration und Qualifizierung
Tel.: 0211/4301-181
oemer.saglam@dgb-bildungswerk.de
www.pro-qualifizierung.de

 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Europa:Mobil September 2007" entnommen.