Die Umsetzung machts

Das Gesetz zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen ist das eine - doch wie wird es umgesetzt und wo gibt es Kritik?

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Menschen in den Mittelpunkt

Europa brauche klare Regeln, die die Würde arbeitender Menschen schützt, fordert Michaela Rosenberger, Vorsitzende der NGG, im Kommentar im Forum Migration.

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Projekt Anerkannt gestartet

Die Schaffung einer betrieblichen Anerkennungskultur für im Ausland erworbenen Qualifikationen in Deutschland - diese Aufgabe steht im Mittelpunkt unseres neuen Projektes "Anerkannt"

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Fakten statt Horrorszenarien

Wenn man den Äußerungen einiger Politiker in diesen Tagen folgt, lässt sich vor allem eins beobachten: Das unverantwortliche Schüren von Ängsten ohne jede Berücksichtigung der Faktenlage. Was Arbeitnehmerfreizügigkeit wirklich bedeutet und wie die Lebenspraxis der Betroffenen tatsächlich ist, hat der DGB in einer Faktensammlung zusammen gestellt:

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Alphabetisierung fördern

Funktionaler Analphabetismus - kein Tabu mehr in Betrieben und Verwaltungen. Dabei unterstützt unser Projekt MENTO. Interessierte können sich zur Lernmentorin / zum Lernmentoren ausbilden lassen.

 

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Wunsch nach Weiterbildung: Bedarfsermittlung als Basis für Kurskonzept

20.09.2007

Der Wunsch, die berufsbezogenen Deutschkenntnisse zu verbessern, um an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen zu können, ist unter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nichtdeutscher Herkunft sehr groß. Das gilt zumindest für die Beschäftigten der Styria Federn GmbH in Düsseldorf. Dort haben 91 Prozent eine entsprechende Frage mit Ja beantwortet.

Gestellt wurde die Frage im Rahmen einer Erhebung über den Qualifizierungsbedarf in Betrieben mit einem hohen Anteil an Beschäftigten mit Migrationshintergrund. Durchgeführt wurde die Erhebung vom Bereich Migration & Qualifizierung beim DGB Bildungswerk im Rahmen des Projektes Pro Qualifizierung.

Insgesamt kommt die Erhebung dann auch zu dem Fazit, dass die Beschäftigten mit Migrationshintergrund mangelnde Sprachkenntnis als Haupthindernis beim Zugang zu Weiterbildung identifizieren. Es ging nicht darum, Migrantinnen und Migranten ihre vermeintlichen Defizite vorzuführen, betont Ömer Saglam, Migrationsberater beim DGB Bildungswerk, der die Erhebung durchgeführt hat. Vielmehr sollte deutlich gemacht werden, welche Chancen sich durch eine interkulturelle Öffnung für die Betroffenen und das Unternehmen ergeben.

Auf Basis der Befragungen wurde ein Kurskonzept entwickelt, das eigens auf die Beschäftigten zugeschnitten war. Neben dem Spracherwerb wurde ein zweitägiges Training für interkulturelle Kommunikation angeboten, bei dem es um Kommunikationsformen am Arbeitsplatz ging, etwa um Konfliktsituationen, die ihre Ursache in kulturellen Unterschieden haben. Abschließend wurde über Weiterbildungsmöglichkeiten informiert. Nicht wenige zeigten sich entschlossen, die nutzen zu wollen.


Informationen:

Ömer Saglam
DGB Bildungswerk
Bereich Migration und Qualifizierung
Tel.: 0211/4301-181
oemer.saglam@dgb-bildungswerk.de
www.pro-qualifizierung.de

 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Europa:Mobil September 2007" entnommen.