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Behördentagung 2009. Beratende Behörden - Interkulturell sensibel: Anforderungen - Selbstbild - Image

06. November 2009
Veranstaltungsort: Stadt Düsseldorf
BEH 109360120

Für die Steuerung von interkulturell relevanten Veränderungsprozessen innerhalb der Verwaltungen und öffentlichen Betriebe und für die faire und positive Nutzung von Vielfalt zur Optimierung der öffentlichen Dienstleistungen im interkulturellen Kontext braucht man einen qualifizierten und kontinuierlichen Austausch über die interkulturellen Öffnungsprozesse der Verwaltungen und der öffentlichen Betriebe. Die Behördentagung des DGB Bildungswerk versteht sich als ein solches Austauschforum und möchte sich deshalb auf der 9. Behördentagung weiterhin mit der Frage der Vernetzung der Aktivitäten im Bereich der interkulturellen Öffnung sowie mit der Modellierung von guten Praxisbeispielen beschäftigen und die Öffnungsprozesse unterstützen. Dazu werden interkulturelle Öffnungsthemen wie Dienstleistungen/Angebote, Personalstruktur/Personalentwicklung und Organisationsstruktur sowie die Steuerung von interkulturellen Veränderungsprozessen angesprochen. Das Angebot wendet sich an alle Akteure (Entscheidungsträger/innen, Mitarbeiter/innen etc.) in den Verwaltungen und öffentlichen Betrieben.

Die Behördentagung des DGB Bildungswerk versteht sich als ein Austauschforum für alle Behördenmitarbeitenden, um die Herausforderungen, die sich durch Migration und den Umgang mit kultureller Vielfalt ergeben gemeinsam zu diskutieren. Auf der 9. Behördentagung stehen weiterhin die Vernetzung der Aktivitäten im Bereich der interkulturellen Öffnung sowie die Beschäftigung mit guten Praxisbeispielen im Mittelpunkt. Hierbei wird immer wieder der Rückbezug zu den Selbst- verpflichtungen der Behörden aus dem Nationalen Integrationsplan hergestellt. Dazu widmet sich die Tagung diesmal dem Thema: Beratende Behörde - Interkulturell sensibel und legt dabei besonderen Wert auf die Anforderungen, die an die Behörden gestellt werden, das Selbstbild und die Konzepte, die Behörden selbst für den Bereich haben und auf das Image, also die Außenwahr- nehmung der Behörde. Referentinnen und Referenten aus der Wissenschaft und Praxis geben Einblicke in die Entwicklung der Behörde hin zu einem Dienstleister und Berater für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Herkunft oder Kultur. Es wird dabei darauf geschaut, wie die Aufgabe der Beratung in allen kommunalen Stellen kultursensibel gestaltet werden kann und welche, auch finanziellen Rahmenbedingungen dabei geschaffen werden können. Insbesondere die Kommunikation im interkulturellen Kontext rückt dabei immer weiter in den Fokus. Im Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund kann sich dieser Zwiespalt zwischen Ordnungsbehörde und gleichzeitiger Beratungsinstitution besonders deutlich zeigen. Welche (neuen) Qualifikationsanforderungen für die Mitarbeitenden dabei ausgebaut werden müssen und wie man Qualifizierungsprofile erstellen kann wird dabei zu einer Kernfrage. Qualifizierungsgespräche können bei der Umsetzung der Anforderungen ein Instrument sein. Die Tagung findet in Kooperation mit Verdi und der Landeshauptstadt Düsseldorf statt und wird im Rahmen des Projektes IKTB durch den Europäischen Integrationsfonds gefördert. Im Mittelpunkt steht die Rolle der Kommune als Multiplikator im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Migranten, insbesondere aus Drittstaaten.

Ihr Nutzen

Schaffung einer Plattform für regen Fach- und Informationsaustausch.

Zielgruppe

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus öffentlichen Verwaltungen die sich mit der Integration von Drittstaatenangehörigen beschäftigen

Programm 

 Ab 09:00 Uhr
Stehempfang / Kaffee

09:30 Uhr
Begrüßung
Daniel Weber, Leiter Interkulturelles Kompetenzzenrum , Bereich Migration und Qualifizierung, DGB Bildungswerk

09:45 Uhr
Die Kommune in der Beraterrolle: Das Beispiel der Landeshauptstadt Düsseldorf als kommunale Beratungsstelle
Burkhard HintzscheDezernent und Beigeordneter für Jugend, Bildung, Soziales und Wohnen der Landeshauptstadt Düsseldorf 

10:15 Uhr

Grußwort ver.di
Sonja Marko, Leiterin des Migrationsbereichs der ver.di-Bundesverwaltung

10:45 Uhr
Wie werden öffentliche Verwaltungen als Berater von Migrantinnen und Migranten wahrgenommen?
Nesrin Odabasi, Vorstand Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat

11:30 Uhr
Beratung interkulturell sensibel gestalten: Anforderungen an Fort- und Weiterbildung in Behörden
Daniel Weber, DGB Bildungswerk

12:30 Uhr
Mittagspause

13:30 Uhr
Wie kann man (Interkulturelle) Kompetenzprofile ermitteln? Qualifizierungsgespräche als Instrument 
Dr. Reinhard Bahnmüller, Universität Tübingen

14:30 Uhr
Kaffeepause

15:00 Uhr
Diskussionsrunde:
Ist das Ziel interkulturell sensibel zu beraten für Behörden realistisch?Welche Instrumente gibt es und wie werden sie genutzt?

Impulsgebende:

Dr. Klaus Ritgen, Deutscher Landkreistag
Dieter Pillath, Leiter des Referats Migrtion der Stadt Bottrop
Sonja Marko, ver.di
Nesrin Odabasi, Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat

16:30 Uhr
Verabschiedung
Daniel Weber, DGB Bildungswerk

16:45 Uhr Ende der Veranstaltung

Verantwortlich

Daniel Weber

Dieses Angebot findet statt im Rahmen des Projektes MuT.

 

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