Diskriminierung von Muslimen: Untersuchung in 14 EU-Staaten
Gefragt wurde nach Diskriminierung in neuen sozialen Bereichen, etwa bei der Arbeitssuche, in der Arbeit, in Restaurants, in der Schule.
Elf Prozent wurden Opfer eines rassistisch motivierten Übergriffs. Viele dieser Übergriffe wurden weder der Polizei gemeldet noch wandten sich die Opfer an eine Hilfsorganisation.
In nur zehn Prozent der Diskriminierungsfälle war das Motiv die Religion der Opfer. Die große Mehrheit der Diskriminierungen geschieht auf Grund der ethnischen Herkunft.
Besonders hoch ist die Diskriminierungsrate bei der Suche nach Arbeit und am Arbeitsplatz. Bei der Diskriminierung im Zusammenhang mit der Arbeitssuche weist Deutschland mit 28 Prozent den dritthöchsten Wert aus.
Mit zunehmender Aufenthaltsdauer in einem Land der EU sinkt die Wahrscheinlichkeit Opfer von Diskriminierung zu werden.
Die Studie kann (in englischer Sprache) heruntergeladen werden.
