Modul 3: Was verstehen wir unter Diskriminierung
Methoden
- „Ich mache mir ein Bild“
- Kleingruppenarbeit oder Einzelarbeit
- Metaplan
- Besprechung im Plenum
Materialien
Malbögen,Wachsmalkreide oder dicke Stifte in mehreren Farben
Ziel
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen herausarbeiten, was sie unter Diskriminierung verstehen. Es soll vor allem darum gehen, die individuellen Vorstellungen von Diskriminierung sich selbst und der Gruppe erkennbar zu machen.
Die Erarbeitung eines gemeinsamen Arbeitsbegriffs bildet die gemeinsame Basis für eine weitergehende Beschäftigung der Gruppe mit dem Thema.
Ablauf
Es werden Kleingruppen gebildet (durch Abzählen oder zufällig). Die Gruppen sollten 3–5 Personen umfassen. Der Vorteil der Gruppenarbeit besteht darin, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich kennen lernen und persönliche Kontakte mit dem sachbezogenen Einstieg in das Thema verbinden können.
Variante
Wenn gewünscht, oder die Gruppengröße nicht ausreicht, kann die TeamerIn die Teilnehmenden auch bitten, einzeln ein Bild zu malen. Bei dieser Variante sollte die Gruppengröße 10 Personen nicht übersteigen, da die Auswertung sonst zu lange dauert.
Die TeamerIn nennt das Thema „Was seht ihr vor euch, wenn ihr an Diskriminierung denkt?“und bittet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in ca. 30 Minuten ein Bild zu malen, welches die Empfindungen widerspiegelt (die zeitliche Begrenzung bringt die Gruppe dazu, spontane Ideen in Bilder umzusetzen).
Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum vorgestellt. Die Gruppen (oder Einzelpersonen) stellen ihre Bilder aus, lassen die anderen Teilnehmenden Vermutungen anstellen und erläutern sie. Die TeamerIn dokumentiert die Diskussion in Stichworten auf Plakaten oder Flipcharts. Anhand dieser Stichworte können sich Schwerpunkte für die weitere Arbeit ergeben.
Zeit
2 Stunden
