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Modul 13: Was tun für Chancengleichheit im Betrieb?

30.09.2008

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Module für Chancengleichheit und gegen Diskriminierung" entnommen.

Methoden

  • Zukunftswerkstatt

Materialien

  • Stifte, Metaplankarten, Folien, Pinwand
  • PC mit PowerPoint oder Mind Map

Ziel

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen erarbeiten, wie eine erkannte Problemsituation im betrieblichen Alltag in eine positive Strategie umgewandelt werden kann.

Ablauf

Das Team erläutert den Arbeitsauftrag und den Ablauf der Arbeitsphasen. Eventuell werden Arbeitsgruppen gebildet.

  • Phase 1: Kritik
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählen Situationen auf, von denen sie glauben, dass sie die Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten im betrieblichen Alltag einschränken oder verhindern. Die Kritikpunkte werden auf Metaplankarten festgehalten und auf der Pinwand dokumentiert.
    Darauf folgt eine Bewertung und Systematisierung. Die angeführten Punkte werden thematisch geordnet und zu Problembereichen zusammengefasst. Die Bewertung und Gewichtung der Problembereiche geschieht durch die Gruppe. In dieser Phase geht es darum Sachverhalte zu benennen.

 

  • Phase 2: Positive Umdeutung
    In einem Brainstorming werden die formulierten Kritikpunkte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern positiv umformuliert (Beispiel: Migranten haben eine schlechte berufliche Qualifikation – Migranten haben ein großes Potenzial für Weiterbildung). Die positiven Ergebnisse werden thematisch geordnet und zusammengefasst. Es folgt eine Ausarbeitung und Konkretisierung eines utopischen Entwurfs. In dieser Phase gibt es keine Kritik am Vorgebrachten, freies Gedankenspiel, freie Wahl der Präsentation.

 

  • Phase 3: Umsetzung
    Die utopischen Entwürfe werden kritisch auf ihre Realisierbarkeit überprüft. Es werden Durchsetzungsstrategien entwickelt und konkrete Schritte zur Realisierbarkeit aufgezeigt. Es wird ein Projekt oder eine Aktion geplant. Dabei wird darauf geachtet einen Zeitplan zu erstellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ihren eigenen möglichen Beitrag zur Zielverwirklichung zu benennen.

 

  • Phase 4: Dokumentation
    Die Ergebnisse werden festgehalten und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Zeit

8 Stunden

 

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