Das tun wir nicht mal Delfinen an

"Was sollen wir in Malta, oder was sollen die Menschen auf der italienischen Insel Lampedusa tun, wenn Menschen halbtot an unseren Küsten stranden oder dabei sind zu ertrinken? Sollen wir den Menschen in Not unsere Hilfe verweigern?," fragt Dr. Alberto Friggieri, Botschafter der Republik Malta.

Zu seinem Kommentar im Forum Migration

Foto: © doom.ko / Fotolia.com

Integration durch Arbeit

Dass Einschränkungen zur Arbeitsaufnahme von Flüchtlingen führen zu Desintegration erläutert Dr. Irene Götz, Institut für Europäische Ethnologie, LMU München im aktuellen Kommentar des Forum Migration.

Mehr



Foto: © Herby (Herbert) Me / Fotolia.com

Mosaikstein zur Willkommenskultur

Seine Erfahrungen mit Interkulturellen Schulungen von Beschäftigten in Arbeitsagenturen und Jobcentern schildert ein Trainer in unserem Forum Migration.

Mehr

Foto: © Ashley van Dyck / Fotolia.com

Deutlich weniger Verdienst

Ausländische Staatsangehörige in Deutschland verdienten 2015 im Schnitt 21,5 Prozent weniger verdient als Deutsche. Steuern nun alle Migrant_ innen auf Altersarmut zu?

Antwort auf die Frage gibt Professor Thomas K. Bauer vom Sachverständigenrat Migration in unserem Forum Migration

Foto: © northfields – Fotolia.com

Nur billige Arbeitskräfte?

Die Einfallstore zur Umgehung des Mindestlohns werden noch größer werden, befürchtet DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell in Bezug auf Regierungspläne zu Ausnahmen vom Mindestlohn für Flüchtlinge.

Mehr dazu    

Foto: © vege / Fotolia.com

Gewerkschaft in der Türkei

Unabhängige Gewerkschaften sind in der Türkei ein Reizthema. Im Gastkommentar berichtet Essen Yilmaz, Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft Egitim Sen, über die Situation.

Mehr

Foto: Brad Pict / Fotolia.com

Neu in Verleih der Vielfalt-Mediathek

Schlepper - Menschen ohne Gewissen? Der Dokumentarfilm NachtGrenzeMorgen stellt zwei junge Menschen vor, die als Schlepper arbeiten.

zu den Filmen


Foto: Urheber Jag_cz - Fotolia

Ansprüche nicht einschränken

Die Bundesregierung will Ansprüche von EU-Bürger_innen auf Hartz IV einschränken. Das ist rechtswidrig, so die Einschätzungen der vom DGB beauftragten Juristinnen.

Mehr im aktuellen Forum Migration 

Foto: © Herby (Herbert) Me / Fotolia

Landeszentrum für Zuwanderung NRW : Wissenstransfer

01.06.2000

Projekte gegen Rassismus und Diskriminierung und die entsprechende Forschung in dem Bereich existieren meist nebeneinander. NRW ist das einzige Bundesland, das seit einiger Zeit unter Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und als Abteilung der Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderung und ausländische Flüchtlinge ein Landeszentrum für Zuwanderung unterhält, das hier Abhilfe schaffen will und konzeptionell zu Fragen der Integration arbeitet.

Gute Kontakte zur Praxis, aber auch zum DGB, zu verschiedenen NGOs, zu den Wohlfahrtsverbänden und zu Hochschulen ermöglichen nicht nur die Bestandsaufnahme dessen, was bereits existiert, sondern kontinuierliche Transferleistungen zwischen Wissenschaft und Praxis. Die zusammengetragenen Informationen – unter anderem ein Adressenführer aller am Thema arbeitender Stellen in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft – sollen durch ihre Vernetzung verfügbar gemacht werden.

Basis der inzwischen drei Bestandsaufnahmen dessen, was in der Integrationsarbeit geleistet wurde, sind Recherchen in NRW: Circa neunzig Kurzprofile von Projekten, Initiativen und Organisationen wurden erstellt – darüber hinaus sind ausgewählte Adressen des übrigen Bundesgebiets und des angrenzenden Auslandes einbezogen. Sie werden regelmäßig ergänzt und als Dienstleistung des Landeszentrums für Zuwanderung sowohl der Öffentlichkeit wie der Landesregierung für Entscheidungen an die Hand gegeben.

Das Ziel der Arbeit ist die Förderung von gesellschaftlicher und politischer Gleichstellung. Deshalb wendet sie sich sowohl an Multiplikatoren in der (deutschen) Mehrheitsgesellschaft wie an solche in den Minderheitengruppen. Die Mehrheitsgesellschaft soll die Werte und Normen in den Gruppen der Zugewanderten respektieren lernen, auch, um ihnen gegenüber handlungsfähig zu sein. Den Zugewanderten soll der reflektierende Umgang mit der eigenen Herkunft und eine interkulturelle Identität erleichtert werden, die zum Abbau von Vorurteilen gegenüber der Mehrheitsgesellschaft geeignet sind.

Jüngstes Projekt ist die Vorbereitung eines Netzwerkes zur Vorschulerziehung, das drei Jahre lang mit über 60 Erzieherinnen und Erziehern erarbeitet wird. Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte in Migrationsarbeit ist eine der wichtigsten Aufgaben, deren Organisation das Landeszentrum übernimmt.Vorschulerziehung kann der selbstverständliche Einstieg sein, um tatsächliche Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen zu sichern.

Die Adressen und Informationen der „Bestandsaufnahme“ sind auf der Website unter www.lzz-nrw.de abrufbar, Angaben zu Projekten können über dieselbe Website, darüber hinaus aber auch über die Fax-Nr. 0212 / 72 32 39 18 oder per Telefon unter 0212 / 232 39 41 übermittelt werden.

 

IM FAX-ABRUF

Stellungnahme des DGB zur Antidiskriminierungs-Richtlinie

Die im April veröffentlichte Stellungnahme des DGB zur Antidiskriminierungs-Richtlinie der EU (siehe Forum Migration Nr. 8) ist jetzt per Fax abrufbar:
0211 / 43 01-603 (12 Seiten)

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Juni 2000" entnommen.