Zu Recht gescheitert

Zwölf Tage am Stück Arbeiten, davon an vier Tagen bis zu sechzehn Stunden - das sah das Mobility Package für LKW-Fahrer vor. 

Der Kommentar von Cristina Tilling, European Transport Workers‘ Federation    

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Einstieg in den Arbeitsmarkt

Arthur Skorniakov ist Betriebsrat bei booking.com. Die Belegschaft ist enorm vielfältig. Er erzählt, welche Herausforderungen das birgt.  

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Immer mehr Blue Cards

Sie ist das Ticket für den europäischen Arbeitsmarkt: Die Blue Card EU. Knapp sechs Jahre nach der Einführung hat das BAMF erstmals eine Bilanz dieser Aufenthaltserlaubnis vorgelegt. 

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Pflege - ohne Sicherheit für die Beschäftigten?

Die Bundesregierung möchte ausländische Fachkräfte für die Pflege anwerben. Doch die Vorstellungen über die Bedingungen gehen weit auseinander. 

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Rechtsstaatlich in Zweifel zu ziehen

Auf dem DGB Bundeskongress positionierte sich die Gewerkschaft der Polizei eindeutig gegen die geplanten "Anker"-Zentren .  

Auszüge aus der Rede von Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP 


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Nur empfindlich?

Über Alltagsrassismus reden und ihn sichtbar machen, das fordert  Giorgina Kazungu-Haß, MdL (SPD).

Zu ihrem Kommentar im Forum Migration 

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Solidarität

Solidarität - das ist mehr als nur ein Wort. Dominik Bartsch, Direktor UNHCR Deutschland sieht darin den Schlüssel zur Integration.  

Zu seinem Kommentar im Forum Migation   

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Türkei: Gewerkschafter aus Remscheid verhaftet

Der Gewerkschafter und Migrationsberater Adil Demirci aus Remscheid wurde in der Türkei verhaftet. 

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Startschuss: Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus nahm Arbeit auf

23.09.2014


Der Stiftungsrat: v.l. Theo Zwanziger, Claudia Roth,
Giovanni Pollice

Am 14. September 2014 nahm die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus ihre Arbeit auf, nachdem sie im Mai rechtlich genehmigt worden war. Dies war Anlass, um die Stiftung in einem Pressegespräch noch einmal vorzustellen. Der Stiftungsrat besteht aus dem Vorsitzenden, der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger; er war auch Initiator der Stiftung, der stellvertretende Vorsitzende, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und Giovanni Pollice, Vorsitzender des Kumpelvereins.

Die Geschäftsführung liegt bei Jürgen Micksch, Vorsitzender des Interkulturellen Rats, der auch zu den Gründungsstifter gehört.

Am Pressegespräch beteiligten sich auch Vertreter der drei weiteren Gründungsstifter, der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, der Vorsitzende von Pro Asyl, Andreas Lipsch, Petra Wlecklik von der IG Metall als Vertreterin des DGB und der frühere WDR-Intendant Fritz Pleitgen, der als Botschafter der internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 tätig sein wird.

Die Stiftung mit Sitz in Darmstadt will die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die seit 1979 stattfinden, fördern. Der Interkulturelle Rat als Veranstalter darf als gemeinnütziger Verein kein Vermögen bilden. „Wir müssen in die Schulen und Vereine Leutengehen“, sagte Zwanziger. „Überall, wo Menschen sich begegnen, wollen wir präsent sein.“ Roth verwies auf die jüngste Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wonach vor allem Sinti und Roma bei vielen Deutschen weiter auf erhebliche Vorbehalte stoßen. Muslime würden häufig mit Islamisten und Terroristen gleichgesetzt. Angesichts des wachsenden Flüchtlingselends in der Welt sei ein Schutz der Betroffenen notwendig und nicht ein Schutz vor ihnen, so die Grünen-Politikerin.

Auf die Bedeutung von Gleichbehandlung in der Arbeitswelt verwies Petra Wlecklik von der IG Metall. Aktuell sei die Arbeitszuwanderung stark im Fokus. Da gehe es nicht allein um Ungleichbehandlung, sondern pure Ausbeutung. Deshalb hat der DGB das Projekt Faire Mobilität ins Leben gerufen, mit dem gleichermaßen in sechs Städten Aufklärungs- und Beratungsarbeit geleistet wird. Für sie ist klar: „Zwei Dinge gilt es zu bekämpfen: alltägliche Formen von Diskriminierung und Rassismus und institutionellen Rassismus.“ Die Wochen gegen Rassismus seien dafür ein geeignetes Mittel.

Giovanni Pollice, bei der IG BCE Leiter der Abteilung Schwerpunktgruppen und Vorsitzender des Kumpelvereins erinnerte an die Ausrufung des Tags gegen Rassismus durch die UNO. Dieser Schritt sei auch nach Jahrzehnten hochaktuell. Er sprach auch die Arbeit des Kumpelvereins an, der als Verein, der von den Gewerkschaften gegründet wurde, sich insbesondere gegen Rassismus und für Gleichbehandlung in den Betrieben einsetzt. Die nächsten Internationalen Wochen gegen Rassismus starten am 16. März 2015.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt September 2014" entnommen.