Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

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Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Was dahinter steckt? Hier mehr

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Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

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Moralisches Unrecht

Ausbeutung bis hin zu sklavenähnlichen Verhältnissen - und das mitten in Europa. Was passiert, wenn die Betroffenen sich wehren: 

Forum Migration

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Monate der Ungewissheit

Die Zahl der Asylanträge von türkischen Staatsangehörigen steigt. Eine von ihnen ist die Generalsekretärin der türkischen Lehrergewerkschaft Egitim Sen, Sakine Yilmaz, die noch im Dezember letzten Jahres einen Gastbeitrag im Forum Migration schrieb.

Sie wartete Monate auf einen Entscheid. Nun liegt er vor.
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ZAHLENWERK: Ausländische Arbeitskräfte in der DDR am 31.12.1989

28.01.2005

Seit Mitte der 70er Jahre schloss die DDR Abkommen, um Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben: Algerien (1974), Kuba (1978), Mosambik (1980), Angola (1984) und China (1986).

Vietnam: 59.000
Mosambik: 15.100
Kuba: 8.300
Angola: 1.300
Polen: 3.500
Polen (Pendler): 2.500
China: 900
Insgesamt: 90.600

Zuvor hatte es entsprechende Verträge auch mit Polen (1965/66) und Ungarn (1967) gegeben. Die Erfahrungen der DDR-Gesellschaft mit Arbeitsmigration waren allerdings begrenzt. Das lag nicht nur an der vergleichsweise geringen Zahl. Vertragsarbeiter lebten isoliert in meist werkseigenen nach Geschlechtern getrennten Unterkünften, hatten zeitlich begrenzte Arbeitsverträge von vier bis fünf Jahren und damit einen begrenzten Aufenthalt, Familiennachzug war nicht gestattet. Nach der Wende verloren viele Vertragsarbeiter ihren Arbeitsplatz, ein großer Teil kehrte mit finanzieller Unterstützung vorzeitig in die Heimat zurück. Auch die Bundesregierung setzte nach der Wiedervereinigung die Rückführungspolitik fort. Erst im Mai 1993 wurde durch die Innenministerkonferenz eine Bleiberechtsregelung – unter bestimmten Bedingungen – geschaffen. Die ganz große Mehrheit der ehemaligen Vertragsarbeiter war aber längst ausgereist.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration, Februar 2005" entnommen.