Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

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Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Was dahinter steckt? Hier mehr

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Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

Zum Artikel

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Moralisches Unrecht

Ausbeutung bis hin zu sklavenähnlichen Verhältnissen - und das mitten in Europa. Was passiert, wenn die Betroffenen sich wehren: 

Forum Migration

Foto: Richard-Messenger_CC-BY-NC-2.0_1

Monate der Ungewissheit

Die Zahl der Asylanträge von türkischen Staatsangehörigen steigt. Eine von ihnen ist die Generalsekretärin der türkischen Lehrergewerkschaft Egitim Sen, Sakine Yilmaz, die noch im Dezember letzten Jahres einen Gastbeitrag im Forum Migration schrieb.

Sie wartete Monate auf einen Entscheid. Nun liegt er vor.
Mehr im Forum Migration

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Modul 1: Einstieg ins Seminar

08.12.2005

Kennenlernen, Erwartungen und Befürchtungen
Dauer: 60 – 80 Minuten


Zielsetzung: Die erste Phase des Seminars dient den Teilnehmenden zur Orientierung. Es geht darum im Seminar gut anzukommen, um sich auf das Seminar einlassen zu können und die Menschen kennen zu lernen, mit denen man in der Seminarzeit zusammenarbeiten wird. In einer weiteren Phase sollen die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, ihre Erwartungen aber auch ihre Befürchtungen zu formulieren, die sie mitgebracht haben.

Baustein 1: Kennenlernen
Dauer: 15 Minuten


Methoden: alternativ
Rollenspiel (Namensrunde)
PartnerInneninterview
Soziometrische Gruppendarstellung

Materialien:
Stifte
Papier

Ziele: 

  • Kennenlernen aller Teilnehmenden, genaueres Kennenlernen einer mir bisher unbekannten Person. 
  • Einer unbekannten Person aktiv zuhören, sie wahrnehmen und vorstellen, dabei aktiv und passiv im Mittelpunkt der Gruppe stehen.

Ablauf:
In der Namensrunde nennt ein TN seinen Namen, eine für seine Person typische Eigenschaft, die mit dem ersten Buchstaben seines/ihres Vornamens beginnt sowie eine dazu passende und für ihn typische Handbewegung. Durch die Verknüpfung des Namens mit einer Handbewegung werden beide Hirnhälften aktiviert, was zu einem schnelleren Erlernen der Namen führt. Der im Uhrzeigersinn nachfolgende TN wiederholt den Namen, die Eigenschaft und die Handbewegung und fügt den eigenen Namen, eine Eigenschaft und Handbewegung hinzu.

Für das Partnerinterview bilden die TN Zweiergruppen mit dem Auftrag, die andere Person zu interviewen. Dabei können einige Fragen vorgegeben werden (s. Leitfragen). Bei Zweiergruppen haben sie dafür jeweils 5 - 10 Minuten Zeit. Die Antworten werden im Plenum vorgestellt. Dabei stellt sich ein/e Partnerin/Partner hinter die andere und stellt sie in der Ich-Form vor. Die vorgestellte Person kann dann noch ergänzen was ihr wichtig ist und noch nicht benannt wurde. Zeit: 30 Minuten

Leitfragen: 

  • Name? 
  • Alter? 
  • Wo lebst Du? 
  • Wie lebst Du (Haus, Wohnung, Stadtteil, wer lebt mit Dir zusammen? 
  • Was arbeitest Du gerade? Welche Ausbildung hast Du gemacht? Welche anderen Arbeiten hast Du schon gemacht? 
  • Was machst Du in Deiner Freizeit? - Was machst Du im Urlaub? 
  • Engagierst Du Dich sozial oder politisch? Wenn ja, wofür, wie, wo? 
  • Wie stellst Du Dir Zukunft in 20 Jahren vor? Was macht Dir Hoffnung? 
  • Welche Aussage / Welcher Spruch beschreibt Dich besonders gut? 
  • Wo bist Du am liebsten? 
  • Was willst Du unbedingt noch tun? - Was fällt Dir zu Rassismus ein? 
  • Was möchtest Du sonst noch über Dich sagen?


Baustein 2: Soziometrische Gruppendarstellung

Baustein 3: Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden, welche Befürchtungen bringen Sie mit?
Dauer: 30-45 Minuten


Methoden:
Kartenabfrage
Metaplan/Flipchart
Clustern

Materialien:
Metaplankarten
Stifte
Papier

Ziele:
Die Einbeziehung von Fragen und Interessen der TN sowie umsetzbare Änderungen des Ablaufs sollten möglich sein Die Erwartungsabfrage ist wichtig, weil sie dazu anregt eigene Wünsche zu äußern und Einfluss auf den gemeinsamen Prozess zu nehmen. Das Äußern von Befürchtungen, die Teilnehmende haben, trägt dazu bei eventuell auftretende Widerstände schon im Vorfeld zu vermeiden.

Ablauf:
Für die Kartenabfrage erhalten die Teilnehmenden verschiedenfarbige Karten. Karten in der einen Farbe, auf die sie in Stichworten ihre Erwartungen für das Seminar zum Ausdruck bringen. Und sie erhalten Karten in einer anderen Farbe, auf denen sie stichwortartig ihre Befürchtungen formulieren. In der ersten Runde stellt jede/r Teilnehmende seine Erwartungen im Plenum vor. Im Anschluss daran werden die Karten nach Themenfeldern geclustert und mit Überschriften versehen. In der nächsten Runde werden die Karten mit den Befürchtungen im Plenum vorgestellt (bzw. falls die TN sich nicht öffentlich dazu äußern wollen, die Karten eingesammelt und vom/von der Seminarleiter/Seminarleiterin aufgehängt. Zum Ende des Seminars, in der Auswertung und Schlussrunde (Modul 11), schauen sich die Teilnehmenden ihre Erwartungen bzw. Befürchtungen noch einmal an mit Blick auf die Fragen: Was ist gut gelaufen und was hätte eurer Meinung nach intensiver bearbeitet werden müssen.

Baustein 4: Regeln für die Zusammenarbeit
Dauer: 10 - 15 Minuten


Methoden:
Brainstorming

Materialien:
Metaplan/Flipchart

Ziele:
Ziel ist es für die Form der Zusammenarbeit und Kommunikation im Seminar gemeinsame Vereinbarungen zu treffen, an die sich alle Teilnehmenden halten sollten.

Ablauf:
Auf Zuruf hält der/die SeminarleiterIn die Punkte auf Metaplan/Flipchart fest, die die Teilnehmenden als gemeinsame Regeln festgeschrieben sehen möchten.

Beispiele für Regeln: 

  • Fragen sind erlaubt 
  • Persönliche Erfahrungen von Teilnehmenden werden nicht nach außen getragen 
  • Persönliche Angriffe auf Teilnehmende sind nicht erlaubt