Faire Kontrolle

Ein fairer europäischer Arbeitsmarkt braucht faire Kontrolle, fordert Dr. Norbert Cyrus
von der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) 

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arm gegen arm

Was passiert, wenn arme Menschen gegeneinander ausgespielt werden, ist gerade an der Essener Tafel zu beobachten. Deutsche Sozialverbände und der DGB fordern stattdessen höhere Sozialleistungen für alle.

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Rechte Kandidat*innen bei der Betriebsratswahl - ist die Aufregung angebracht?

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Eins vor, zwei zurück

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Globale Sklaverei beenden

25 Millionen Menschen sind weltweit Opfer von Menschenhandel. Neha Misra, Solidarity Center, Washington DC fordert, jetzt zu handeln.

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Zunehmend verweigern Notunterkünfte für Obdachlose EU-Bürger_innen  Hilfe. Hamburg setzt nun noch eins drauf gesetzt - hilfesuchende obdachlose EU-Bürger_innen sollen ausgewiesen werden.

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Modul 6: Arbeitnehmendenrechte und Situation der Gewerkschaften in Staaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung

08.12.2005

Dauer: 4 Stunden

Methode:
Brainstorming
Vortrag mit Diskussion
Gruppenarbeit

Materialien:
Folien: 

Handouts:

Ziele:
Ziel dieser Seminareinheit ist es einige Herkunftsländer von ArbeitsmigrantInnen vorzustellen im Hinblick darauf, dass ausländische muslimische Arbeitnehmende Fragen des Zusammenlebens und –arbeitens häufig auf Grundlage der Erfahrungen in ihren Herkunftsländern regeln. Hintergrundwissen über diese Länder erleichtert die Beurteilung dieses Handelns. Die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Struktur der Länder, in denen Muslime leben, ist sehr unterschiedlich. Es gibt eine Vielzahl säkularer demokratischer Staaten, aber auch einige stark religiös bis fundamentalistisch geprägte Staaten. Den Teilnehmenden soll aufgezeigt werden wie vielfältig die Ursachen für die Entwicklung von Arbeitsrechten sind, und dass Regierungs- und Gesellschaftsform, historische Entwicklung des Landes und die wirtschaftliche Struktur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Arbeitsrechten spielen können.

Ablauf:
Zu Beginn dieser Seminareinheit werden von dem/der Seminarleiter/in (sofern dies nicht bereits in Modul 4 erfolgt ist) die Verbreitungsgebiete des Islam und der Bevölkerungsanteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung des jeweiligen Landes vorgestellt.

Im anschließenden Vortrag sollte die Referentin/ der Referent folgende Inhalte behandeln: 

  • Politische Systeme in muslimischen Ländern. Die TN werden unter Anleitung des Referenten/der Referentin danach befragt, welchen politischen Systemen, Kategorien (Diktatur, Monarchie, Demokratie), die vorgestellten Staaten zuzuordnen sind. Anschließend folgt eine Diskussion über die vorgenommene Zuordnung. 
  • Was ist „Zivilgesellschaft“? 
    • Was ist die Basis einer Zivilgesellschaft? 
    • Entstehung von Gewerkschaften, NGOs 
  • Darstellung der Entwicklung von Gewerkschaften in überwiegend muslimischen Ländern ausführlich an den Beispielländern Ägypten, Afghanistan, Bosnien-Herzegowina, Iran, Marokko und Türkei. 
  • Vorstellung der Arbeitnehmerrechte in den Beispielländern Ägypten, Afghanistan, Bosnien-Herzegowina, Iran, Marokko und Türkei (Handout 1-5).

Während des Vortrags können die Teilnehmenden Fragen stellen und im Anschluss daran in die Diskussion einsteigen.