Zu Recht gescheitert

Zwölf Tage am Stück Arbeiten, davon an vier Tagen bis zu sechzehn Stunden - das sah das Mobility Package für LKW-Fahrer vor. 

Der Kommentar von Cristina Tilling, European Transport Workers‘ Federation    

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Einstieg in den Arbeitsmarkt

Arthur Skorniakov ist Betriebsrat bei booking.com. Die Belegschaft ist enorm vielfältig. Er erzählt, welche Herausforderungen das birgt.  

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Immer mehr Blue Cards

Sie ist das Ticket für den europäischen Arbeitsmarkt: Die Blue Card EU. Knapp sechs Jahre nach der Einführung hat das BAMF erstmals eine Bilanz dieser Aufenthaltserlaubnis vorgelegt. 

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Pflege - ohne Sicherheit für die Beschäftigten?

Die Bundesregierung möchte ausländische Fachkräfte für die Pflege anwerben. Doch die Vorstellungen über die Bedingungen gehen weit auseinander. 

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Rechtsstaatlich in Zweifel zu ziehen

Auf dem DGB Bundeskongress positionierte sich die Gewerkschaft der Polizei eindeutig gegen die geplanten "Anker"-Zentren .  

Auszüge aus der Rede von Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP 


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Nur empfindlich?

Über Alltagsrassismus reden und ihn sichtbar machen, das fordert  Giorgina Kazungu-Haß, MdL (SPD).

Zu ihrem Kommentar im Forum Migration 

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Solidarität

Solidarität - das ist mehr als nur ein Wort. Dominik Bartsch, Direktor UNHCR Deutschland sieht darin den Schlüssel zur Integration.  

Zu seinem Kommentar im Forum Migation   

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Türkei: Gewerkschafter aus Remscheid verhaftet

Der Gewerkschafter und Migrationsberater Adil Demirci aus Remscheid wurde in der Türkei verhaftet. 

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Gewerkschafter im Widerstand gegen den Nationalsozialismus: Ehrung in Sachsenhausen

12.03.2003

In diesem Jahr wurden von der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen bei Oranienburg Gewerkschafter als Gruppe ausgewählt, denen am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Günter Morsch, begründete die Entscheidung damit, dass Opfer aus den Reihen der Gewerkschaften bislang kaum wahrgenommen wurden.

In einer Gedenkfeier im ehemaligen KZ Sachsenhausen sprachen unter anderem der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedmann und der DGB-Vorsitzende Michael Sommer. Er unterstrich: „Die Erinnerung an die Opfer ist icht nur selbstverständliche moralische Pflicht, sondern auch von größter Bedeutung für die heutige, aktuelle Gewerkschaftspolitik.“ Es sei „Pflicht und Schuldigkeit“ der Gewerkschaften, sich um GewerkschafterInnen in diktatorischen und totalitären Regimen zu kümmern und ihnen zu helfen.

Sachsenhausen (März 03)Zuvor hatte Siegfried Mielke, Hochschullehrer am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin ein Forschungsprojekt vorgestellt, mit dem er seit mehreren Jahren gemeinsam mit Studenten arbeitet. Erforscht und zusammengestellt werden die Biografien der in Sachsenhausen inhaftierten Gewerkschafter. Die oft geäußerte Vermutung, dass nicht viele Gewerkschafter den Mut hatten zu widerstehen, werde damit widerlegt. Nach Projektabschluss im Sommer 2004 werden rund 300 Biogafien veröffentlicht sein.

Als Beispiel für die Opfer wurde Lothar Erdmann geehrt. Er war vor dem Verbot der Gewerkschaften Chefredakteur der theoretischen Zeitschrift des ADGB „Die Arbeit“. Er starb 1939, zwölf Tage nach seiner Einlieferung in das KZ Sachsenhausen an den Folgen von Misshandlungen.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv gegen Rassismus März 2003" entnommen.