Verschwendet!

Ein begehrter Elektriker wird nur als Handlanger eingesetzt, eine Ingenieurin geht putzen. Normalität der verschwendeten Qualifikationen in Deutschland. Und das nur, weil diese Menschen ihren Berufsabschluss im Ausland gemacht haben.

Wie kann man diese Kompetenzen trotzdem nutzen? Wie können Betriebsräte unterstützen? Mehr in unserer Ausbildung:

betriebliche Fachkraft Anerkennung

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Asyl ist Grundrecht

"Flüchtlinge haben Anspruch auf Schutz und Sicherheit", sagt Yasmin Fahimi, Generalsekretärin der SPD im aktuellen Kommentar unseres Forum Migration.

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"Recht auf Bildung! Bildungseinrichtungen auf dem Weg zur Interkulturellen Öffnung" ist der Titel unserer Tagung am 10. Dezember 2014 in Düsseldorf.  

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Können Sie lesen?

Es erscheint wie eine Selbstverständlichkeit: lesen und schreiben können. Doch über 7,5 Millionen Menschen in Deutschland fällt es schwer. Dass dies nicht allein ein Migrations-Problem ist, zeigt Prof. Dr. Anke Grotlüschen in ihrem Kommentar auf migration-online: 

Der Kommentar

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Handlungsbedarf

Deutlichen Handlungsbedarf sehen die Gewerkschaften beim Thema Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Dazu gehört zum Beispiel die Übernahme der Kosten des Verfahrens, so der Beschluss des Bundeskongresses.

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Migration als Thema wichtig

Welche Beschlüsse wurden auf dem DGB Bundeskongress zum Thema Migration und Vielfalt verabschiedet?

Ein Überblick   

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Die Umsetzung machts

Das Gesetz zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen ist das eine - doch wie wird es umgesetzt und wo gibt es Kritik?

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Gründe und Möglichkeiten: Zuwanderung nach Deutschland

20.05.2007

Spanien und Italien – Länder, aus denen früher Menschen abwanderten, sind inzwischen zu Einwanderungsländern geworden. Deutschland kennt diese Situation seit über einem halben Jahrhundert. Hier einige Schlaglichter auf die drei Länder.

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum Menschen nach Deutschland einwandern. Genauer formuliert: Zu welchem Zweck reisen Menschen nach Deutschland ein, die dies auf legalem Weg tun? Dies ist statistisch erfasst. Die Gründe derer, die ohne Papiere einreisen und in Deutschland leben, lassen sich erahnen, können aber statis­tisch nicht erfasst werden, da selbst die Zahl der Menschen ohne Papiere nur geschätzt werden kann.

Zuwanderung wird nach folgenden Ar­ten unterschieden, was zum Teil auch das Motiv der Zuwanderung erkennen lässt: EU-Binnenmigration von Unionsbürgern, Familien- und Ehegattennachzug von Drittstaatsangehörigen, Zuwanderung von Spätaussiedlern, Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, Zugang von Asylbewerbern und Konventionsflüchtlingen, Aufnahme von Kriegs-, Bürgerkriegs- und De-facto-Flüchtlingen, Werkvertrag-, Saison- und Gastarbeitnehmermigration und weitere zeitlich begrenzte Arbeitsmigration aus Drittstaaten bzw. den neuen EU-Mitgliedern, Zuwanderung von IT-Fachkräften, Zuwanderung ausländischer Studierender, Rückkehr deutscher Staatsangehöriger. Bei dieser Einteilung in Kategorien, die dem Migrationsbericht 2005 des Bundesinnenministeriums entstammt, fällt auf, dass die klassische auf Dauer gestellte Arbeitsmigration nicht auftaucht. Der Grund dafür liegt im 1973 beschlossenen Anwerbestopp.

Arbeitsmigration nach Deutschland ist generell zeitlich befristet. Das gilt für Saisonarbeitnehmer, Werkvertragarbeitnehmer oder Schaustellergehilfen. Eine Ausnahme bilden auch nicht die zwischen 2000 und 2004 ins Land gekommenen IT-Fachkräfte. Die so genannte Green-Card-Regelung sah vor, dass mit Auslaufen des Vertrags oder bei Arbeitslosigkeit der Aufenthaltstitel erlischt, wobei es Ausnahmen gibt. Gleichwohl gibt es auch die Möglichkeit für Neuzuwanderer auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das gilt z.B. für Spät­aussiedler, die deutscher Nationalität sind und mit der Einreise die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben. Ein anderes Beispiel: In der Kategorie EU-Binnenmigration sind auch die Staatsangehörigen der (alten) EU-Staaten erfasst, die zum Zweck der Arbeitsaufnahme nach Deutschland kommen. Sie genießen Arbeitnehmerfreizügigkeit. Bei den jüdischen Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion ist eine absehbare eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts eine der Voraussetzungen für die Einreise. Darüber wird eine Prognose erstellt. Das heißt: Sie müssen in der Lage sein, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Schließlich haben auch anerkannte Asylbewerber Zugang zum Arbeitsmarkt.

Die oben erwähnte Möglichkeit einer Zuwanderung in den Arbeitsmarkt wird über die so genannte Anwerbestoppausnahmeverordnung geregelt und betrifft neben Künstlern oder Profi-Sportlern vor allem Wissenschaftler, aber auch einige gewerbliche Berufe und Pflegekräfte.

 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Europa:Mobil Mai 2007" entnommen.