Die Bombe tickt
Regie: Thorsten Näter.
Spielfilm
BRD: 1993
Laufzeit: 43 Min.
Spielfilm
VHS-Kassette
FSK: 12
Bestand
1 Exemplar
Signaturen
1-04-14-14
Inhaltsbeschreibung
Zu Beginn des Films werden einige Dokumentaraufnahmen vom Angriff Rechtsradikaler auf ein Asylbewerberwohnheim in Rostock im August 1992 sowie einige Politikerstatements zur Asylproblematik eingeblendet. Dann beginnt die fiktive Spielfilmhandlung:Jessica ist in einem Privatsender als Moderatorin tätig. Die Geburtstagsfeier ihres Vaters fährt sie zurück in ihr kleines Heimatdorf in Mecklenburg-Vorpommern. Dort erlebt sie, wie die Dorfbevölkerung gegen die Aufnahme von Asylbewerbern demonstrieren und den Bus mit ihnen an der Dorfeinfahrt blockieren. Die Situation auf der Straße eskaliert, als die Demonstranten den Flüchtlingsbus tatsächlich anzugreifen beginnen.
"Die Bombe tickt" ist ein Film, der provoziert: er verwendet flächige Raster, nach denen der Regisseur die Rollen verteilt - radikale Gegner von Ausländern in Deutschland, Befürworter einer liberaleren Ausländerpolitik, Mitläufer und unschlüssige Zuschauer. Da der Film weder für eine noch für eine andere Meinung Partei ergreift, kann er den Anstoß zur Diskussion bieten.
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