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Kameradinnen - Die rechte Frauenfront

Regie: Rainer Fromm.

Dokumentation

BRD: 1993

Laufzeit: 27 Min.

Dokumentarfilm

VHS-Kassette


FSK: 14

Bestand

1 Exemplar

Signaturen

1-04-14-35


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Inhaltsbeschreibung

Männer dominieren die rechte Szene. Rechtsradikale Gewalttäter sind meist unter zwanzig und männlich, nur fünf Prozent sind Frauen. Doch im gesamtem rechtsradikalen Spektrum sind fast ein Drittel der rechtsextremen Aktivisten weiblich. Sie nehmen eine Rolle zwischen "Heiliger" und "Hure" sowie zwischen männerabhängigen Sexualobjekt und "deutschen Mädel" oder "Kampfgefährtin" ein. Rechtsradikale Gruppen sind nicht ausschließlich Männerbünde - der Film räumt mit der Vereinfachung und dem Vorurteil auf.

Der Film "Kameradinnen - Die rechte Frauenfront" dokumentiert die Rolle von Frauen in rechtsradikalen Organisationen. In Interviewsequenzen äußern sich Frauen aus verschiedenen rechten Parteien und Gruppen zu ihrer Ideologie und ihrem Selbstverständnis als Frau in den rechten Organisationen. Der Film zeigt Frauen, die zum einen offen rassistisch sind, aber zum anderen dem traditionellen Frauenbild in den Männerbünden widersprechen: Sie propagieren eine "Emanzipation in Braun".

Eingesetz werden kann der Film in der Jugendarbeit sowie in der politischen Erwachsenenbildung. Auch wenn der Film in gemischten Gruppen gezeigt werden kann und sollte, legt das Thema einen Einsatz in der Mädchen- oder Frauenarbeit nahe. Wie bei vielen Dokumentationen zum Thema Rechtsradikalismus, die mit O-Tönen arbeiten, können einzelne Äußerungen auf Zustimmung bei unkritischen ZuschauerInnen führen. Wichtig ist daher eine intensive Nachbereitung und Diskussion des Films.

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