Kohlstruck, Michael,
Rechtsextreme Jugendkultur und Gewalt. Eine Herausforderung für die pädagogische Praxis
hg. v. Miteinander e. V./Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Berlin: Metropol-Verlag 2002
182 S.
ISBN/ISSN: 393248276X
Sachinformation
Buch
Bestand
1 Exemplar
Signaturen
1-01-14-193
Inhaltsbeschreibung
In diesem Band fasst Michael Kohlstruck den sozialwissenschaftlichen Forschungsstand zu rechtsextremen Jugendkulturen für die pädagogische und soziale Praxis zusammen: "Die vorliegende Darstellung will Pädagogen dabei unterstützen, die Sinnwelt und die Selbstdarstellung der rechtsextremen Jugendkultur besser zu verstehen. 'Verstehen' ist dabei als das distanzierte und analytische Verstehen gemeint, mit dem fremde Sinnäußerungen angeeignet werden. Es ist nicht identisch mit einem Akzeptieren oder Billigen dieser Äußerungen. Ein solches Verstehen ist aber erforderlich, um jenseits von Dramatisierung und Verharmlosung überhaupt einen Zugang zu jungen Leuten zu finden."
Im ersten Teil des Buches geht es um eine grundsätzliche Klärung des Begriffs Rechtsextremismus und eine Analyse rechtsextremer Phänomene im Land Sachsen-Anhalt. Im zweiten Teil analysiert der Autor die Bedeutung und Funktion von Jugendkulturen im Allgemeinen und rechtsextremer Jugendkultur im Besonderen. Eingegangen wird dabei auch auf Symbole, Kennzeichen und Abkürzungen in der rechtsextremen Szene sowie auf die Indizierung von Medien und die strafrechtliche Verfolgung.
Weiteres Material
Publikationen des Projektträgers: "Integration", "Interkulturelle und antirassistische Bildungsarbeit", "Mobile Beratung", "Die Welt ist bunt", "Was tun nach einem rechten Angriff?", "Was tun nach einem rassistischen Angriff" in "deutsch", "englisch" und "französisch", "Demokratieentwicklung und Rechtsextremismusprävention", "TheaterDialog im Vollzug", "Argumente", "Argumentationshilfe Schulhof-CD", "Bühne frei für Respekt", "NS Hardcore", "Frei Sein", Informationen Mobile Beratung "Nr. 30", "Nr. 33", "Nr. 34", "Nr. 35/36", "Nr. 37", "10 Jahre Mobile Opferberatung", "Nichts für uns", "Neonazismus und Demokratiefeindlichkeit" und "Demokratieentwicklung ländlicher Raum"
Inhaltliche Schwerpunkte
- Gewalt
- Konfliktbearbeitung
- Rassismus
- Rechtsextremismus
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