Spendenaktion

Hilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Unterstützung bei der Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen - der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften unterstützen Flüchtlinge auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit und rufen zu Spenden auf:

Gewerkschaften helfen


 


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Jetzt anmelden: Tagung ANERKANNT!

In diesem Jahr sollen zahlreiche rechtliche Neuerungen die Möglichkeiten vereinfachen, im Ausland erworbene Qualifikationen anzuerkennen. Doch nach wie vor sind viele Fragen offen. Gelegenheit, sich darüber auszutauschen bietet unsere Tagung im Oktober:

Tagung ANERKANNT!
Gute Praxis für eine Anerkennungskultur in der Arbeitswelt

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Verbeugung vor den Stammtischen

DGB Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach nannte die Sanktionspläne im Zuge des Integrationsgesetzes eine „Verbeugung vor den Stammtischen“.
Warum? Das lesen Sie hier:

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Zu wenige Migrant_innen

Jeder fünfte Mensch in Deutschland hat Migrationshintergrund - aber in der öffentlichen Verwaltung spiegelt sich dieses Verhältnis nicht wider. Lesen Sie diesen und weitere interessante Artikel in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters

Forum Migration

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Letztlich geht es um Verteilung

Interview mit Daniel Weber, Leiter des Geschäftsbereichs Migration und Gleichgerechtigung, zur den aktuellen Entwicklungen der gewerkschaftlichen Migrationsdebatte.

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Gute Praxis

Handlungsansätze und Praxisbeispiele aus Betrieben und Verwaltungen zur Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zeigt die aktuell bei der Hans Böckler Stiftung erschienen Broschüre in der Reihe "Kurzauswertungen - Betriebs- und Dienstvereinbarungen"

zur Broschüre

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Merkblätter für Betriebsräte und Personalräte

Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen - hinter dieser scheinbaren Worthülse verbergen sich konkrete Chancen für Kolleginnen und Kollegen. Wie Betriebs- und Personalräte Beschäftigte bei der Anerkennung unterstützen können, verraten die Merkblätter zum Thema Anerkennung.

Zu den Merkblättern

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Stellung im Beruf Deutsche und Ausländer/innen (Anteil an jeweiligen Erwerbspersonen)

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Beschreibung

Ausländerinnen und Ausländer – das zeigen die Daten – arbeiten nach wie vor mit absoluter Mehrheit als gewerbliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Allerdings sind die Anteile deutlich gesunken. So lag der Anteil Ende der 1980er Jahre noch über 70 Prozent und bis zum Jahr 2000 über 60 Prozent. Unter 60 Prozent sank der Anteil erstmalig 2001.

In der Summe sind nach diesen Daten 32,726 Mio. Deutsche erwerbstätig. Im Verhältnis zu den 36,441 Mio. deutschen Erwerbspersonen ist das ein Anteil von 89,8 Prozent. Von den 3,605 Mio. ausländischen Erwerbspersonen sind 2,933 Mio. erwerbstätig. Das ist ein Anteil von 81,4 Prozent. Die im Vergleich zu den Deutschen niedrigere Quote dürfte auf die geringere Erwerbsbeteiligung ausländischer Frauen und die hohe Arbeitslosigkeit von Ausländerinnen und Ausländern zurückzuführen sein.

In der Statistik verbirgt sich aber auch ein anderer Hinweis auf die soziale Situation von Ausländerinnen und Ausländern. Angestellte und gewerbliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen zusammen rund 2,6 Millionen aus. Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ausländer gab es 2004 knapp 1,8 Millionen. Der erhebliche Unterschied ergibt sich aus der unterschiedlichen Erhebungsweise. Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergeben sich aus den von den Arbeitgebern im Rahmen des Sozialversicherungsverfahrens gemeldeten Stellen. Die Basis der hier vorgestellten Daten ist der Mikrozensus, eine jährliche Umfrage in einem Prozent der Haushalte, deren Ergebnisse hochgerechnet werden. Dabei werden die Menschen nach ihrer Tätigkeit befragt. Darunter fallen dann zum Beispiel auch geringfügige Beschäftigungsverhältnisse etwa im Reinigungs- oder im Gaststättengewerbe. Auch wenn die genannte Differenz nicht unbedingt allein auf solche Tätigkeiten zurückzuführen ist, dürfte sie eine erhebliche Rolle spielen und ein Hinweis auf prekäre Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern sein.