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Recklinghäuser Tagung

2011

Träger

IG Bergbau‐Chemie‐Energie (IG BCE)

Thema

  • Antidiskriminierung
  • Antirassismus
  • Arbeitsmigration allgemein
  • Fremdenfeindlichkeit
  • Gleichbehandlung
  • Integration
  • Interkulturelle Öffnung

Zielgruppe

  • Betriebs-/Personalräte/Vertrauensleute

Art des Projekts

  • Konferenzen/Tagungen

Inhalt / Ablauf

2011
Traditionell am ersten Samstag im Dezember findet die Recklinghäuser Tagung der IG BCE statt. Das Motto der diesjährigen – insgesamt 41. Recklinghäuser Tagung – lautete „Gerufen, gekommen, geblieben; und danach?“ Im Mittelpunkt stand das 50jährige Jubiläum des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens.

400 Mitgliedern unterstrich Ulrich Freese, stellvertretender Vorsitzender der IG BCE, die gelungene Integration in den Betrieben: „Arbeit schweißt zusammen.“ Sowohl der Recklinghäuser Bürgermeister, Wolfgang Pantförder, als auch der türkische Generalkonsul von Münster, Nafi Cemal Tosyali, hoben in ihren Grußworten das Potential der interkulturellen Vielfalt hervor.

Aktuelles Thema der Tagung war auch der rechtsextreme Terror. In einer Schweigeminute wurde den Hinterbliebenen der Opfer gedacht. „Rechtsextremismus muss mit aller Härte bekämpft werden“, forderte Freese und sprach sich für ein NPD-Verbot aus. In der abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten er und türkische IG BCE-Funktionärinnen und -Funktionäre über Probleme und Chancen der Integration. 

2010
Das Motto der 40. „Recklinghäuser Tagung“ lautete „Migrations- und Integrationspolitik im Zuge des Globalisierungsprozesses.“ Doch unter dem Eindruck der aktuellen integrationspolitischen Debatten drohte das bei der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung in den Hintergrund zu geraten. Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis forderte in seiner Grundsatzrede, dass Deutschland Vorbild sein muss, wie die Zuwanderung von Menschen aus anderen Ländern unter den Bedingungen einer globalisierten Wirtschaft, eines zusammenwachsenden Europas und der offenen Grenzen geregelt wird.

2007
Um die Integration von Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft in Deutschland zu verbessern, forderten IG BCE und Chemiearbeitgeber auf der 37. Recklinghäuser Tagung am 1. und 2. Dezember 2007 vor allem bessere Bildungsangebote.

Um die Integration von Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft in Deutschland zu verbessern, forderten IG BCE und Chemiearbeitgeber auf der 37. Recklinghäuser Tagung am 1. und 2. Dezember 2007 vor allem bessere Bildungsangebote.


„In keinem Industrieland hängt der Bildungserfolg so sehr von der sozialen Herkunft ab wie bei uns“, kritisierte der stellvertretende IG-BCE-Vorsitzende Ulrich Freese.
Hans Paul Frey, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC), mahnte: „Kommt es in absehbarer Zeit nicht zu Verbesserungen im Hinblick auf die Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, werden alle verlieren.“ Sowohl IG BCE als auch BAVC unterstrichen auf der Tagung mit dem Motto „Integration statt Assimilation“, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist.

2005
Das neue Zuwanderungsgesetz bringt Verbesserungen, bleibt aber hinter den Forderungen der Gewerkschaften weit zurück. Das war das Fazit der 34. Recklinghäuser Tagung der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), zu der traditionell an jedem ersten Dezemberwochenende die ausländischen und deutschen Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute und Arbeitskreismitglieder zusammenkommen.

Rund 400 Betriebsratsmitglieder mit und ohne Migrationshintergrund haben Ende 2004 gemeinsam das Zuwanderungsgesetz und seine Folgen diskutiert. Das Gesetz bleibe – so die einhellige Meinung – zwar hinter den Forderungen der Gewerkschaften zurück, bringe aber dennoch Verbesserungen. Die Dokumentation der Tagung ist soeben erschienen und kann bestellt werden.

2003
Die 33. Recklinghäuser Tagung stand mit dem Themenschwerpunkt Betriebliche Integrationspolitik als ständiger Auftrag der Sozialpartner in der Umsetzung der „EU-Antidiskriminierungsrichtlinien“ und der „Gemeinsamen Erklärung der Sozialpartner über die Verhinderung von Rassendiskriminierung und Fremdenfeindlichkeit sowie der Gleichbehandlung am Arbeitsplatz“. Die auf der Veranstaltung vorgestellten Betriebsvereinbarungen waren als Good-Practice-Beispiele aus dem Organisationsbereich der IG BCE zu verstehen. Diese Vereinbarungen sollten nicht nur vorgestellt werden, sondern auch als positive Beispiele für andere Betriebe dienen, um solche Vereinbarungen anzuregen und durchzusetzen.Doch partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz und Förderung von Gleichbehandlung können nicht allein durch eine schriftliche Vereinbarung erreicht werden, so die Veranstalter.  

Reichweite

  • bundesweit

Kontakt

Giovanni Pollice, Abteilungsleiter
IG BCE 
Abteilung Migration / Integration
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
Tel.: 0511 7631-229
Fax: 0511 7631590
E-Mail: giovanni.pollice@igbce.de

Anmerkungen

Dokumentationen: Recklinghäuser Tagung als PDF:

2003

2005

2006

2007 

2008

2009

2010 

2011 - noch nicht erschienen


 

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